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| Informationen und Angebote |



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Sich nach der Arbeit ausruhen und seinen eigenen Bedürfnissen nachgehen ist wohl das schönste an der Freizeit. Sie sinnvoll zu nutzen oder einfach einmal nur vor dem Ferseher zu relaxen tut gut. Viele nutzen die Zeit, um liegen gebliebene Arbeiten wie tropfende Wasserhähne oder ähnliches zu reparieren, für einige ist es die beste Möglichkeit, ihren eigenen Bedürfnissen wie Sport, Opernbesuchen oder Handarbeiten nachzugehen.
Fernsehen oder ein Kinobesuch kann besonders entspannend sein, erst recht, wenn ein guter Film läuft. Film-Fans legen sich daheim sogar ihr eigenes kleines Heimkino zu, ausgestattet mit einem Großbild-Fernseher, Dolby-Surround-System und unzähligen Filmen der verschiedensten Kategorien auf DVD. Freunde kommen leider oft zu kurz, Parties oder Kneipenbesuche sollten daher auf Bestandteil einer abwechslungsreichen Freizeitgestaltung sein. Sehr beliebt im Sommer sind Grill- oder Pool-Parties im eigenen Garten. Abenteuerlustige holen sich ihre Art der Entspannung bei Floßfahrten, Klettertouren oder Bungee-Jumping mit Mut zum Risiko. Hauptsache viel Adrenalin. Weniger riskante Alternativen für die ruhigeren Naturen bieten Aktivitäten wie: Window Color, Dia-Vorträge, Kegeltouren usw. aber auch beispielsweise Yoga. Insbesondere im Verein lassen sich viele schöne Erlebnisse realisieren. Fußball, Handball, Tennis, Boxen, Kung Fu, Kendo u.v.a. sind typische Clubsportarten, die den besonderen Reiz haben, sich mit anderen in Wettbewerb zu stellen.
Für Kinder ist es das schönste, wenn der Zirkus oder der Jahrmarkt wieder in der Stadt ist, Süßigkeiten, Karussells und Stände laden zum bunten Treiben für die ganze Familie ein. Wie heißt es doch so schön: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Wintersportler vergnügen sich nach der Pistegaudi gerne beim Après-Ski, Dann wird getanzt, gelacht und auch gerne mal einer über den Durst getrunken. Doch Vorsicht, nach übermäßigem Alkoholkonsum sollten die Ski, ebenso wie das Auto stehen bleiben. |
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Wissenswertes |  |
Geschichte des Kendo
Die aus Japan stammende Kampfsportart Kendo heißt wörtlich übersetzt "Schwert-Weg". Der Schwerpunkt von Kendo liegt im geduldigen und ausdauernden Üben von körperlichen, technischen und charakterlichen Eigenschaften. Ziel von
Kendo ist es, Aufmerksamkeit, Ausdauer, Geschick, Konzentration, Reaktion, Belastbarkeit, Selbstdisziplin, Teamgeist,
Verantwortung und Fairness in Einklang zu bringen und zu fördern.
Die Ursprünge des Kendo reichen bis weit vor das 9. Jahrhundert n. Chr. Die Überlieferung von alten Mythen und Romanen stellt Kendo als reine Selbstverteidigungs- und Angriffsart der Schwerttechnik dar. Im 17. Jahrhundert wurde Kendo hauptsächlich für die Ausbildung der Samurai (japanische Ritter) eingesetzt. In dieser Zeit fand die Symbiose von Technik und geistiger Kraft statt, moralische Ziele wie Gerechtigkeit, Menschenliebe, Höflichkeit, Glaube und Klugheit wurden in die Ausbildung der Kampfsportart mit einbezogen. Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich das heutige Kendo in Rüstung. Die besteht aus einem Helm (Men), Handschuhen (Kote), Brustpanzer (Do), Hüftschutz (Tare) und dem "Shinai", Fechtschwert aus Bambus. Dem Training wurde zudem sportliche Regeln beigefügt. Die Kendo ausübenden Samurais verloren auf Grund politischer Strukturen zwischen 1868 und 1912 an Ansehen und Kendo galt als veraltet. Kendo-Leher durften nicht mehr unterrichten und wurden, wenn sie sich dem widersetzten, verhaftet. Durch die beiden großen Kriege gegen China und Russland erfuhr Kendo seine Wiedergeburt. 1911 wurde Kendo offiziell als Schulsport eingeführt, im Laufe der Jahre sogar als Nationalsport anerkannt.
Nach dem zweien Weltkrieg wurde das Ausüben von Kendo verboten, das allerdings auf Grund des Friedensvertrages 1951 wieder aufgehoben wurde. 1953 wurde es unter dem Namen Shinai-Kyogi als Wahlfach an Gymnasien angeboten, vier Jahre später hieß es wieder Kendo und konnte auch an Universitäten theoretisch und praktisch erlernt werden. Kendo wurde außerhalb von Japan immer beliebter und in unzähligen Ländern ausgeübt.
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